Geistliches Zentrum

Geistliches Zentrum
Kloster Heiligkreuztal
Am Münster 10
88499 Heilikreuztal

Leitung: Monsignore Peter Schmid

Information:
Schwester Petra Maria Brugger

Tel.: 07371-184776
Fax.: 07371-9663368

Geistliches Zentrum

Wer die weiträumige Klosteranlage Heiligkreuztal besucht, wer das Gelände abschreitet, wer die Klostergebäude außen und innen betrachtet, wer im Münster stille Einkehr hält und die Botschaft dieses Gotteshauses auf sich wirken lässt, erkennt und erfährt, dass Heiligkreuztal ein geistlicher Ort war und noch ist.
In der Zeit von 1227-1843 lebten hier Zisterzienserinnen, die Christsein als Gemeinschaft vorbildlich, modellhaft leben wollten und lebten, nicht aus elitärem Bewusstsein oder idealen Zielen, sondern aus existentiellem Bedürfnis und der Frage nach dem Wesentlichen und Eigentlichen des christlichen Glaubens, seiner alles im Leben tragenden Kraft.
Die Zisterzienserinnen von Heiligkreuztal haben sich verstanden als „schola caritatis“ und ihr Kloster gestaltet als Glaubensraum, den sie begehen konnten und in dem sie mit allen Sinnen erleben konnten:
Am Herzen des Sohnes auf die Liebe des Vaters zu hören und neu empfänglich zu werden für das Wirken des Heiligen Geistes in ihrem Leben und in der Gemeinschaft.
Das ist auch heute noch zu erkennen und zu erfahren an diesem heiligen Ort, in erster Linie im Münster, aber auch im Kreuzgang und in den Räumen der Klausur.
Leben in der Gegenwart Gottes und der Begegnung mit ihm, deswegen darf dem Gotteslob (Tagzeiten und Eucharistie) nichts vorgezogen werden.
Mit ganzem Herzen Jesus Christus suchen, sich lebenslang vertiefen in die Wahrheit die er ist und sich zu seinem Kreuz bekennen.
Leben unter der Führung des Evangeliums, da es in allem zuerst um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit geht, um Jünger sein und Jünger machen.
Ora, lege et labora. Wenn Gebet, geistliche Lesung und Arbeit sich gegenseitig durchdringen, gereichen sie uns immer zum Guten.
Leben im Horizont des offenen Himmels, in der Erwartung der Wiederkunft Christi, mit Blick auf den eigenen Tod (ars moriendi) und in der Anbetungs- und Fürbittegemeinschaft mit den Heiligen.